Aktionen
Das Regionalfernsehen Oberbayern hat einen sehr interessanten Bericht zur Earth Hour in Wasserburg gesendet: Bericht Regionalfernsehen Oberbayern
Earth Hour 2012 - Wasserburg war dabei!
Earth Hour – was ist das?
Die Earth Hour wurde von einer der größten Naturschutzorganisationen der Welt, dem World Wide Fund For Nature (WWF), ins Leben gerufen. Eine einfache Idee, die zu einem internationalen Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten 2012 bereits zum sechsten Mal für eine Stunde am gleichen Abend ihr Licht aus - überall auf der Welt, um unseren Lebensraum zu feiern – und zu demonstrieren, dass wir ihn brauchen und bewahren müssen.
Die Earth Hour wurde zur größten globalen Umweltschutzaktion, die es je gab. Im vergangenen Jahr nahmen Millionen von Menschen in 5251 Städten und 135 Ländern teil. Die Lichter berühmter Gebäude und Wahrzeichen gingen aus – z.B. der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London, der Tafelberg von Kapstadt und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Auch in Deutschland wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. In 66 Städten versanken bekannte Gebäude für eine Stunde im Dunkeln - das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein und viele mehr. Ebenso haben sich unzählige Menschen auf vielfältige, kreative Weise an diesem „Abschalten & Besinnen“ beteiligt.
Dieses Jahr fand die Earth Hour am Samstag, den 31. März – von 20.30 bis 21.30 Uhr statt.
Auch in diesem Jahr sollte Anreiz zur Nachdenklichkeit genutzt werden, um mit Familie und Freunden ins Gespräch zu kommen. Thema 2012 war: Was hat unser Essen mit Klima- und Naturschutz zu tun? Sehr viel. Fast ein Fünftel der deutschen CO2-Emissionen verursachen wir durch unsere Ernährung. Tierische Lebensmittel erzeugen 40 Prozent dieser ernährungsbedingten Treibhausgase - pflanzliche nur 8 Prozent. Für Weiden und Futtermittelanbau werden vor allem in Südamerika Regenwälder und andere wertvolle Naturräume zerstört, die große Mengen an CO2 speichern. Allein Deutschland belegt für den Anbau und Import des Futtermittels Soja in Südamerika 2,2 Millionen Hektar – eine Fläche so groß wie Hessen.
Wie isst man „klimaleicht“? 6 schmackhafte Regeln:
1. Viel Gemüse, Fleisch in Maßen
2. Besonders klimarelevant: Bei Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft wird auf künstliche Düngemittel verzichtet und damit weniger Treibhausgase freigesetzt.
3. Kochen nach Kalender - saisonale Produkte vermeiden Klimagase, da sie nicht extra aus dem Ausland beschafft werden müssen und ohne künstliche Wärmezufuhr im Freiland wachsen.
4. Regional einkaufen - eingeflogenes Obst und Gemüse verbraucht durchschnittlich 48 mal mehr Treibstoff als Waren aus der Region.
5. Lieber frisch als fertig -Tiefkühlkost ist zwar praktisch, beansprucht aber vor allem für die Lagerung viel Energie.
6. Kein Essen in den MülI. In Deutschland werden pro Person und Jahr etwa 80 Kilogramm Nahrungsmittel weggeschmissen. Da muss tatsächlich noch viel getan werden.
Die Earth Hour-Aktion am 31. März war eine gute Gelegenheit in genau dieser Stunde mit der Familie und Freunden bei Kerzenschein einmal die eigenen Essgewohnheiten zu hinterfragen.
In Wasserburg haben viele Geschäfte und Lokale mitgemacht. Die Stadtwerke Wasserburg legten sogar noch viele viele Stunden drauf und schalteten die Beleuchtung aller historischen Gebäude von Freitag, den 30.3. bis Sonntag, den 1.4. aus!
Auch Restaurants und Gasstätten haben mitgemacht und für eine Stunde das Licht abgeschaltet, dabei waren:
Osteria bei Mino |
Gasthof Fischerstüberl |
Roter Turm, Restaurant und Bar |
Cafe Central |
Die Schranne, Cafe und Brothaus |
Stechl Keller, Bistro-Caffetteria |
Hotel Paulanerstuben |
Stadt Wasserburg a. Inn |
Queens - Coffee und Pub |
PONTEROSSO |
______________________________________________________________________________
Aktion Heizungspumpe
In den meisten Häusern ist die Heizungspumpe der größte Stromräuber. Anhand eines Informationsflyers, der in alle Haushalte Wasserburgs verteilt wurde, sind die Wasserburger Bürgerinnen und Bürger darüber informiert worden, wie mit dem Ersatz durch eine hocheffiziente Heizungspumpe enorm viel Strom und Geld eingespart werden kann. Einen Flyer zur Heizungspumpe finden Sie unter
Infomaterial.
______________________________________________________________________________
Aktion Heizungscheck
Viele Heizungen verbrauchen unnötig Energie. Mit dem zweiten Flyer des Energiedialogs wurden alle Haushalte darüber informiert, wie die Heizungsanlage optimiert werden und dadurch Heizkosten gespart und gleichzeitig die Umwelt entlastet werden kann. Parallel wurde den städtischen Heizungsinstallateuren von den Stadtwerken Wasserburg a. Inn eine Seminarveranstaltung zum hydraulichen Abgleich angeboten. Eine PDF des Vortrages finden Sie unter Infomaterial
.
Aktion "Wasserburgs älteste Heizungspumpe"
Um die Wichtigkeit der Heizung bzw. der Pumpe in der Bevölkerung zu verdeutlichen, initiierte der Energiedialog die Aktion „Wasserburgs älteste Heizungspumpe“. Gesucht wurde eben diese älteste Pumpe, dem Besitzer dieser Pumpe winkte als Preis eine nagelneue Hocheffizienzpumpe.
Die Kosten für die Pumpe wurden von den Stadtwerken Wasserburg a. Inn übernommen. Zusätzlich spart der Gewinner durch den Austausch über die gesamte Lebensdauer der neuen Heizungspumpe bis zu 2.000 Euro an Energiekosten. Weitere Informationen finden Sie hier
.
Pumpenwechsel
Die Umwälzpumpe sorgt dafür, dass warmes Wasser zwischen Heizkessel und Heizkörpern zirkuliert und die Räume wärmt: Klein und meist im Keller versteckt, läuft die Umwälzpumpe oft während der gesamten Heizperiode und verbraucht dabei Strom. Herkömmliche Pumpen belasten die Stromrechnung enorm. In einem durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt ist die Umwälzpumpe für bis zu zehn Prozent der Stromkosten verantwortlich.
Vorteil für die Haushaltskasse und den Klimaschutz
Der Kauf einer Hocheffizienzpumpe und die intelligente Nutzung sind jedoch nicht nur für Ihre Haushaltskasse, sondern vor allem für den Klimaschutz eine lohnende Investition. Mit jeder Kilowattstunde eingespartem Strom werden 633 Gramm CO2 vermieden. Für die Lebensdauer einer Umwälzpumpe bedeutet dies eine Einsparung von bis zu vier Tonnen CO2.
Die erste Projektgruppe, die aus dem Energiedialog hervorgegangen ist, hat die "Aktion Pumpenwechsel" ins Leben gerufen. Ein Flyer informiert über verschiedene Pumpen und entsprechende Fördermittel. Seit Anfang 2010 konnte die Zusammenarbeit mit Heizungsinstallateuren aufgebaut werden, die über Hocheffizienzpumpen und andere Einsparmöglichkeiten beraten.
Mittlerweile hat die Projektgruppe Heizung und Gebäude auch einen Flyer zum sogenannten Heizungs Check herausgegeben.
Downloads:
Flyer Heizungspumpe
Flyer Heizungs Check